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Rundgang durch Worpswede

  1. interessante, sehenswerte Plätze und Gebäude in Worpswede

    Egal, ob Sie Worpswede nur kurz oder für einige Tage besuchen, ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - Worpswede hat zu jeder Jahreszeit und für jeden Gast seinen ganz besonderen Reiz. Neben der Kunst, zahlreichen Galerien und Museen bietet Worpswede noch viele andere sehenswerte Plätze und Gebäude. Wer in Worpswede einen Spaziergang unternimmt, wird überrascht sein wie viel es an Sehenswertem zu entdecken gibt. Hier haben wir einige interessante und sehenswerte Plätze und Gebäude in Worpswede für Sie zusammengestellt.

  2. Alte Molkerei

    Alte Molkerei, Foto: Gabi Anna Müller In der "Alten Molkerei" an der Osterweder Straße wird heute in verschiedenen Kunsthandwerksbetrieben, Ateliers und Galerien „Kunst statt Käse“ produziert, ausgestellt und verkauft. Und auch das Theater in der Alten Molkerei bringt immer wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne





  3. Barkenhoff / Heinrich Vogeler Museum

    Der Barkenhoff, Foto: Gabi Anna Müller Hier hat Heinrich Vogeler gelebt und gearbeitet. Die Architektur, die Innenausstattung des Hauses sowie die Gartengestaltung bieten Einblick in das Schaffen des Jugendstilkünstlers Heinrich Vogeler. Er kaufte sich 1895 das kleine Bauernhaus von seinem väterlichen Erbe. Im Laufe der Jahre gestaltete er die Bauernkate ganz im Sinne des Jugendstils zu einem Gesamtkunstwerk um und schuf so ein künstlerisches Zentrum für Worpswede. Heute beherbergt das berühmte Gebäude mit der ausdrucksstarken geschwungenen weißen Fassade das Heinrich-Vogeler-Museum, in dem das umfangreiche Werk des Malers, Grafikers, Designers und Architekten in einer alle Werkperioden umfassenden Präsenzausstellung gezeigt wird. Zudem finden hier Ausstellungen zur Worpsweder Kunst- und Kulturgeschichte statt.
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  4. Bauernreihe und Dorfglocke

    Glocke in der Bauernreihe, Foto: Gabi Anna Müller Die Bauernreihe ist die älteste Straße von Worpswede und eine von hohen Bäumen bestandene Kopfsteinpflasterstraße. Sie stellt mit ihren ehemaligen Bauernhäusern den alten, bäuerlichen Ortskern Worpswedes dar. Die Dorfglocke steht direkt vor dem Rathaus im Zentrum des alten Dorfes, das schon seit dem 13. Jahrhundert existiert. Sie erinnert an Zeiten, in denen Worpswede noch keine eigene Kirche besaß.

  5. Bergstraße

    Bergstraße, Foto: Melanie Högemann In der Bergstraße befinden sich Cafés und Restaurants, Ateliers, Galerien und die Worpsweder Kunsthalle sowie die Tourist-Information Worpswede. Außerdem laden zahlreiche kleine Läden zum Bummeln ein.





  6. Bertelsmann-Haus

    Bertelsmann Haus, Foto: Gabi Anna Müller In der Straße "Im Rusch" befindet sich das reetgedeckte Bertelsmann-Haus mit seinem blaugestrichenen Ständerwerk, eines der ältesten Bauernhäuser in Worpswede.






  7. Bonze des Humors

    Bonze des Humors, Foto: Gabi Anna Müller Diese lachende Buddha-Figur steht auf dem Weg vom zentralen Parkplatz an der Bergstraße zum Restaurant "Kaffee Worpswede" und der Großen Kunstschau. Das steinerne Monument stammt vom Bildhauer und Architekten Bernhard Hoetger und ist eine vergrößerte Replik aus dem Zyklus „Licht- und Schattenseiten der menschlichen Seele“. Angelehnt an die buddhistische Kultur stellt Hoetger hier die gute Eigenschaft Humor figürlich dar.







  8. Brünjeshof

    Brünjeshof, Foto: Gabi Anna Müller Der Brünjeshof ist ein altes Armenbauernhaus von 1850, das durch den Bauern Brünjes bewirtschaftet wurde. Später hat er dann seine Stube an Paula Modersohn-Becker vermietet. Es ist ein traditionelles Niedersachsenhaus mit Fachwerk, Backstein, Sprossenfenstern und weit heruntergezogenem Reetdach und befindet sich inmitten des Bauerngartens. Das Reetdach wurde über dem großen Sprossenfenster der Nordseite aufgeschnitten und ein Oberlicht eingesetzt. Das ist ein Atelierfenster, das Otto Modersohn für Paula 1900 eingebaut hat, damit sie besseres Licht in ihrem Atelier hatte. Heute können Sie im ehemaligen Atelier von Paula Modersohn-Becker im denkmalgeschützten Brünjeshof Urlaub machen und in der Ferienwohnung übernachten.

  9. Diedrichshof

    Diedrichshof, Foto: Gabi Anna Müller In dem von Bernhard Hoetger angelegten weitläufigen Landschaftspark, liegt der Denkmalgeschütze Diedrichshof, gegenüber dem Barkenhoff von Heinrich Vogeler. Bernhard Hoetger kaufte 1914 das alte Bauernhaus. Nach dem Ausbau des strohgedeckten Bauernhauses errichtete er quer an der hinteren Stirnseite ein zweigeschossiges monumentales Gebäude mit zwei Ecktürmen und einer umfangreichen Gartenanlage. 1921 verkaufte Hoetger das Anwesen, das danach mehrfach den Besitzer wechselte. Im Mai 1923 brannte das Gebäude ab. Durch den Brand wurde das ehemalige Bauernhaus völlig vernichtet. Vom Neubau blieben nur Teile der Außenwände und des Erdgeschosses sowie die Gartenanlage mit den Skulpturen erhalten. Im Dezember 1924 erwarb Helene Schnurbusch das Anwesen, baute das Gebäude in dem heute vorhandenen Umfang wieder auf und benannte es nach dem Vornamen ihres Mannes. 1941 ging der Diedrichshof an die Stadtgemeinde Bremen. Diese übertrug das Haus 1953 der Bremer Heimstiftung. Heute ist der Diedrichshof das Tagungshotel des Erwin-Stauss-Instituts, einer gemeinnützigen GmbH, die sich im Bereich der Altenhilfe betätigt.
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  10. Findorffdenkmal

    Findorffdenkmal, Foto: Gabi Anna Müller Das Findorffdenkmal zu Ehren des früheren Moorkommissars Jürgen Christian Findorff finden Sie auf einem Hügel, den Sie schräg gegenüber vom Parkplatz beim Restaurant "Worpsweder Landhaus" auf dem Parkplatz über eine Treppe besteigen können. Das Findorffdenkmal erreichen Sie auch über den Weyerberg.










  11. Grab von Paula Modersohn-Becker

    Grab von Paula Modersohn Becker, Foto: Gabi Anna Müller Wenn Sie hinter der Zionskirche am linken Rand entlang einer Hecke in Richtung der Friedhofskapelle gehen, erreichen Sie das Grab von Paula Modersohn-Becker. Sie gilt als die herausragendste Künstlerin, die je in Worpswede gelebt hat. In den nur 31 Jahren ihres Lebens hat sie eine künstlerische Reife und einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der sie heute als eine wichtige Vorreiterin des Expressionismus gelten lässt. Die das Grab zierende Skulptur „Werden und Vergehen“ von dem Bildhauer Bernhard Hoetger wurde 1917 hier errichtet. In ihr ist der frühe Tod Paulas kurz nach der Geburt ihrer Tochter angedeutet. Hoetger war einer der wenigen Menschen, der die Kunst Paula Modersohn-Beckers bereits zu ihren Lebzeiten hoch achtete.

  12. Große Kunstschau Worpswede

    Große Kunstschau Worpswede, Foto: Gabi Anna Müller Beim Restaurant "Kaffee Worpswede" führen einige Stufen hinauf zur Großen Kunstschau Worpswede, die vom Bildhauer und Architekten Bernhard Hoetger entworfen und gebaut wurde. Sie ist seit 1927 das größte öffentliche Ausstellungshaus in Worpswede und präsentiert den expressionistischen Baustil. Es werden die bekannten und beliebten Werke der ersten Worpsweder Maler gezeigt. Neben Bildern von Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck und Hans am Ende sind Paula-Modersohn Becker und Bernhard Hoetger in der Sammlung vertreten. Im anschließenden Gebäude von 1971 werden Sonderausstellungen und zeitgenössische Kunst präsentiert.
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  13. Haus im Schluh / Heinrich-Vogeler-Stiftung

    Haus im Schluh, Foto: Melanie Högemann Im „Schluh“, was im Niederdeutschen „Sumpf“ bedeutet, hat sich Martha Vogeler nach der Trennung von ihrem Mann Heinrich Vogeler 1920 zwei alte Bauernhäuser wieder aufgerichtet. Gemeinsam mit ihren Töchtern baute sie sich erst eine kleine Pension und später eine Handweberei als Existenzgrundlage auf. Das Haus im Schluh besteht heute aus drei reetgedeckten Häusern: dem Wohnhaus Martha Vogelers, der Handweberei und das kleinste Haus ist heute eine Gästepension. Im Wohnhaus und der Weberei bilden Möbel, Gemälde, Radierungen, Porzellan und Hausrat den Hauptbestandteil der Heinrich-Vogeler-Sammlung. Wechselnde Ausstellungen zum Werk Heinrich Vogelers und kunsthandwerkliche Gegenstände aus der Region ergänzen die Sammlung.
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  14. Kaffee Worpswede

    Kaffee Worpswede, Foto: Gabi Anna Müller Links neben der Großen Kunstschau Worpswede befindet sich das Restaurant "Kaffee Worpswede". Der Bildhauer Bernhard Hoetger erbaute es gemeinsam mit der Großen Kunstschau zwischen 1924 und 1927. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Bauweise aus Ziegeln und Fachwerk, bekam es schnell die Bezeichnung „Café Verrückt“. Dem entgegnete Hoetger mit einem Spruch, der in den Frontgiebel des Gebäudes eingeritzt ist: „Wer’t mag, de mag’t und wer’t nich mag, de mag’t jo woll nich mögen“.
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  15. Kaufhaus Stolte

    Kaufhaus Stolte, Foto: Gabi Anna Müller Gegenüber der Tourist-Information Worpswede führt Stoltes Weg, ein kleiner Laubengang, hinunter auf die Findorffstraße. Auf der linken Seite befindet sich das Geschäft des Kaufmanns Stolte, welches mit einer fast 200-jährigen Tradition wohl das älteste Geschäft in Worpswede ist. Die Bronzetafel neben der Ladentreppe erinnert daran, dass die Kaufmannstochter Mimi Stolte 1884 den Kunststudenten Fritz Mackensen erstmals hierher eingeladen hat. Damit war der Grundstein zur späteren Entstehung der Künstlervereinigung Worpswede gesetzt.

  16. Käseglocke

    Käseglocke, Foto: Gabi Anna Müller Wenn Sie den Waldweg hinter dem Restaurant "Kaffee Worpswede" entlang gehen und bei der ersten Möglichkeit rechts abbiegen, kommen Sie zu der sogenannten Käseglocke, einem runden Wohnhaus, das der Schriftsteller und Gästeführer Edwin Koenemann 1926 nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Taut erbauen ließ. Dieses ungewöhnliche Bauwerk stammt aus dem Jahr 1926. Die Worpsweder tauften es wegen der Bauform schnell auf den Namen Käseglocke. Die Käseglocke besteht ganz aus Holz, steht heute unter Denkmalschutz und ist ein Museum für regionale angewandte Kunst.
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  17. Lindenallee

    Lindenallee, Foto: Gabi Anna Müller Zu den sehenswertesten Straßen Worpswedes gehört die Lindenallee, die seit Anfang des letzten Jahrhunderts ihre Attraktivität durch die mächtigen Bäume und durch zahlreiche schöne Gebäude und Anwesen bzw. deren früherer Bewohner gewinnt. Bis auf die Käseglocke sind diese Anwesen aber nicht zu besichtigen.





  18. Mackensen-Eiche

    Mackensen-Eiche, Foto: Gabi Anna Müller Die vor etwa 350 Jahren gepflanzte Eiche ist etwa 20 Meter hoch und hat einen Stammumfang von etwa 6 Metern. Sie steht am Fritz-Mackensen-Weg auf einem Privatgrundstück und ist heute ein Naturdenkmal. Da sich der in der Nähe wohnende Maler Fritz-Mackensen seit Anfang des 20. Jahrhunderts für den Erhalt der mächtigen Traubeneiche eingesetzt hatte, heißt sie heute Mackensen-Eiche.


  19. Mammutbaum

    Mammutbaum, Foto: Gabi Anna Müller Dieser mächtige Mammutbaum in der Bergstraße, schräg gegenüber der Galerie Cohrs-Zirus und unterhalb einer Goldschmiede, ist etwa 36 Meter hoch und hat einen Stammumfang von etwa 4 Meter. Er wurde hier wahrscheinlich vor mehr als 150 Jahren gepflanzt und gehört somit wohl zu den ältesten Bäumen dieser Art in Europa.











  20. Marcusheide

    Marcusheide, Foto: Gabi Anna Müller Wenn Sie dem Weg hinter dem Restaurant "Kaffee Worpswede" weiter folgen, erreichen Sie die Marcusheide. Von der Heide, die früher das Landschaftsbild Worpswedes prägte, ist hier mitten im Ort ein Rest erhalten geblieben.





  21. Museum am Modersohn-Haus

    Museum am Modersohn-Haus, Foto: Gabi Anna Müller Hier, in dem ehemaligen Wohnhaus des Künstlerpaares Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker finden Sie neben persönlichen Gegenständen eine Sammlung Worpsweder Kunst der ersten, zweiten und dritten Generation.
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  22. Neu Helgoland und die Hammeniederung

    Neu Helgoland, Foto: Gabi Anna Müller Direkt an der Hamme liegt das Restaurant „Hammehütte Neu Helgoland“, wo schon früher die Torfkahnschipper während ihrer mehrtägigen Fahrten vom Teufelsmoor nach Bremen rasteten. Hier können Sie wunderbar die Sonnenuntergänge vom Wintergarten oder der Terrasse erleben und den Blick in die geschützte Natur des Teufelsmoores genießen. 1904 wurde an der Stelle der alten Hütte das heutige Fachwerkhaus mit überdachter Veranda gebaut. Der Wirt, Hermann Gerken, baute 1933 ein Wohn- und Stallgebäude an.
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    Der Name „Neu Helgoland" besteht erst seit etwa hundert Jahren. Er ist durch die Begeisterung und Freude der Rückkehr der Insel Helgoland in das deutsche Hoheitsgebiet (1890 - durch Tausch der Insel Sansibar mit England), und durch winterliche Überflutungen, bei denen die Hütte, vom Weyerberg aus gesehen, wie der Felsen von Helgoland herausragte, entstanden.
    Von Neu Helgoland aus starten von Mai bis Oktober die Torfkahnfahrten auf der Hamme und auch das Ausflugsschiff "MS Sansibar" legt hier in dieser Zeit an. Auf der Hamme können Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung vom Wasser aus erleben.

    Hammeniederung, Foto: Gabi Anna Müller Gegenüber des Restaurants „Hammehütte Neu Helgoland“ können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Natur und Landschaft der Hammeniederung entdecken. Sie erreichen dort die Grenze des Naturschutzgebietes "Breites Wasser". Der Ausblick auf diese Niedermoorlandschaft ist einmalig.






  23. Niedersachsenstein

    Niedersachsenstein, Foto: Gabi Anna Müller Auf dem Weyerberg befindet sich der aus Ziegelsteinen von Bernhard Hoetger gebaute Niedersachsenstein. Er war ursprünglich als heroisches Ehrenmahl für die Teilnehmer des Ersten Weltkrieges geplant worden. Bernhard Hoetger, der mit der Gestaltung beauftragt war, veränderte jedoch angesichts der Grausamkeit des Krieges seinen Entwurf. Nicht mehr ein sich opfernder Jüngling wurde als Symbol gewählt, sondern ein expressionistisch verzerrter Adler, der die Auferstehung nach der Niederlage symbolisiert. Der eingelassene Schriftzug „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässet für seine Freunde“ und die kreisförmig angeordneten Feldsteine mit den Namen der Gefallenen macht das Monument zu einem Ort des Gedenkens. Mit einer Höhe von 18 Metern und einer Aussichtsplattform gleicht das 1922 eingeweihte Denkmal eher einem Bauwerk als einer Skulptur. Dieses als einziges erhaltene expressionistische Großdenkmal Deutschlands erinnert an die Gefallenen des ersten Weltkrieges.

  24. Philine-Vogeler-Haus

    Tourist-Information Worpswede im Philine-Vogeler-Haus, Foto: Melanie Högemann Das ungewöhnliche Backsteingebäude wurde 1928 von dem Architekten und Bildhauer Bernard Hoetger für die Weberin Elisabeth Vatheuer gebaut. 1929 richtete Philine Vogeler, die Schwägerin Heinrich Vogelers, in dem Gebäude eine Kunstausstellung ein. Heute befindet sich in dem Gebäude die Tourist-Information Worpsweder.



  25. Rathaus

    Rathaus, Foto: Nicole Kanning Das Rathaus, eine alte Hofstelle, wurde 1984 von der Gemeinde Worpswede gekauft und vor dem Verfall gerettet. Nach einem Blitzschlag 1997 musste das unter Denkmalschutz stehende Gebäude erneut restauriert werden. Heute erstrahlt das Rathaus wieder in neuem Glanz. Innerhalb von 10 Monaten gelang es, das alte Bauernhaus ohne sichtbare Veränderungen wieder aufzubauen und es wieder zu dem zu machen, was es war: Ein Schmuckstück und Mittelpunkt des Ortes.

  26. Weyerberg

    Weyerberg, Foto: Gabi Anna Müller Oberhalb des Friedhofes liegt der Weyerberg, der sich mit seinen 54,4 Metern aus der Ebene erhebt. Über ihn spannt sich, wie Rainer Maria Rilke sagte, „ein Himmel von unbeschreiblicher Größe und Veränderlichkeit“. Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Ausblick in das Teufelsmoor. Auch für die Maler war der Weyerberg mit seinem Ausblick in die umliegende Landschaft ein großer Anziehungspunkt. Die Stimmung dort oben regt bis heute das Schaffen von Künstlerinnen und Künstler an. Die besondere Aussichtslage und die bei entsprechender Witterung atemberaubende Fernsicht in die weite Landschaft genießen Einwohner und Gäste aus Nah und Fern.

  27. Worpsweder Bahnhof

    In dem von Heinrich Vogeler 1910 erbauten und ausgestattete Jugendstil-Bahnhof befindet sich heute ein Restaurant. Die Warteräume der ersten, zweiten und dritten Klasse sind individuell im Jugendstil gestaltet. Die noch größtenteils mit Originalmöbeln eingerichteten Räume geben einen sehr guten Eindruck der damaligen Zeit. Auf der Bahnstrecke verkehrt von Mai bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen fahrplanmäßig den Moorexpress.
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  28. Worpsweder Kunsthalle

    Worpsweder Kunsthalle, Foto: Melanie Högemann Die Worpsweder Kunsthalle in der Bergstraße wurde 1919 gegründet und ist die älteste Kunstinstitution des Ortes. Neben der eigenen Sammlung Worpsweder Kunst aller Generationen wird in Sonderausstellungen auch zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk gezeigt. Hier können Sie sich einen Überblick über die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis heute verschaffen.
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  29. Worpsweder Mühle

    Worpsweder Mühle, Foto: Gabi Anna Müller Wenn Sie den Hammeweg in Richtung Neu Helgoland entlang gehen bzw. fahren, befindet sich auf der linken Seite die voll funktionsfähige Worpsweder Mühle. Die Geschichte der Mühle geht bis in das Jahr 1700 zurück. Eine Inschrift vermerkt mit dem Jahr 1838 den Neubau der heutigen Mühle. Der Erdholländer mit weißem Rumpf, weiß-roten Flügeln und dem mit Schieferplatten gedeckter Mühlenkopf ist zu einem Wahrzeichen des Künstlerortes geworden.
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  30. WUT

    Skulptur die WUT, Foto: Gabi Anna Müller Die von Bernhard Hoetger entworfene Skulptur die “Wut" steht im restaurierten Hoetger-Garten des Diedrichshofes.














  31. Zionskirche

    Zionskirche und vorderer Teil des Friedhofs, Foto: Gabi Anna Müller Die Zionskirche am Friedhof erbaute der staatliche Moorkomissar Jürgen Christian Findorff. Der schlichte Backsteinbau wurde 1759 eingeweiht und zeichnet sich im Innern besonders durch den barocken Kanzelaltar sowie die Blumenfresken von Paula Modersohn-Becker und die Putten von Clara Rilke-Westhoff oben an den Pfeilern aus. Diese Arbeiten sind 1900 entstanden, nachdem die beiden Freundinnen, die als Malschülerinnen bei Fritz Mackensen waren, in jugendlichem Übermut die Kirchenglocken geläutet hatten. Für die Leute im Ort galt das als Feuersignal und sie waren über den Fehlalarm sehr verärgert. So wurden Paula und Clara zu diesen Strafarbeiten verdonnert.
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